Verletzungen und Überlastungsschäden beim Sportklettern

Bisher haben kleinere Untersuchungen die Verletzungshäufigkeiten bei Hallenkletterern und Sportkletterern, meist Leistungskletterern, beschrieben. Untersuchungen zu den auftretenden Verletzungen und Überlastungsschäden sind für Freizeitsportlern unvollständig. Heut zu Tage beginnt etwa die Hälfte aller Kletterer an der Kunstwand mit mit diesem Sport. Einigen dient die Halle nur zum Training am Feierabend anderen zum Spaß bei ihrer Lifetime-Sportart. Diese wissenschaftliche Studie soll eine Beschreibung der Kletterkollektive Hallerkletterer und Sportkletterer ermöglichen. Während Hallenkletterer wetterunabhängig und immer in sehr gut abgesichert Routen klettern, müssen sich Sportkletterer in der Natur auch psychischen Strapazen und einer anspruchsvolleren Sicherungstechnik stellen. Zur Klärung, ob es Unterschiede zwischen diesen Gruppen gibt, soll eine retrospektive Querschnittsstudie dienen. Der Fragebogen erfasst Angaben zur Person, dem Sozialstatus, der Kletterleistung und ihrer Entwicklung, der Kletterart, der Klettererfahrung, den Trainingsgewohnheiten mit Intensität und Häufigkeit, den Vorerkrankungen und evtl. medikamentöser Therapie und den Verletzungen und Überlastungsschäden, welche in den letzten 5 Jahren entstanden sind.